Tuesday, October 30, 2012

gelesen Oktober 2012

The Time Traveler's Wife (Die Frau des Zeitreisenden) - Audrey Niffenegger

Das Buch erzählt die Geschichte von Henry und Clare, die eine etwas andere Beziehung führen. Da Henry ungewollt immer in die Zukunft oder Vergangenheit reist, treffen die beiden sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Mal ist Clare noch ein Kind und Henry schon 40, mal sind sie gleich alt und mal ist Clare die ältere. Da die Geschichte mal aus Clares und mal aus Henrys Perspektive erzählt wird, kann man sich in beide gut hineinversetzen und mitfühlen, denn so eine ungewöhnliche Beziehung bringt natürlich auch Probleme mit sich. Ich konnte das Buch manchmal kaum aus der Hand legen, weil ich so in die Geschichte vertieft war, und es sind auch mal Tränen geflossen. Ich kann das Buch also sehr empfehlen.

Uncel Tom's Cabin (Onkel Toms Hütte) - Harriet Beecher Stowe

Von diesem Buch hat sicher schon jeder mal gehört und ja man weiß auch, dass es mal Sklaven in Amerika gab und trotzdem kann man sich kaum vorstellen, wie das damals war. Das Buch führt einen in das Leben von verschiedenen Sklaven und Sklavenhaltern und oft kann man nur den Kopf schütteln, wenn man liest wie die Menschen von den Sklavenhändlern behandelt wurden und wie über sie gesprochen wird, als wären sie keine richtigem Menschen. Beim Lesen kommt deshalb viel Mitleid und Unverständnis auf und es ist deshalb sehr lesenswert. Auch wenn man sich sicher auch nach Lesen des Buches kaum vorstellen kann, wie grausam es für die Menschen gewesen sein muss, bekommt man wenigstens mal einen Einblick durch ein paar Schicksale. Die Autorin erklärt auch, dass die Charaktere durch echte Menschen inspiriert wurden und vieles zumindest so ähnlich erlebt wurde.

Monday, October 29, 2012

zwölf2012: Oktober

Heute das zwölf2012 Bild vom Oktober. Noch ist der Garten grün, aber die ersten Blätter liegen schon auf dem Boden. Bin gespannt, ob das nächste Bild schon wieder Schnee hat :) 

Wednesday, October 24, 2012

Mono Lake und Yosemite

Zum Abschluss des Urlaubs noch ein paar Bilder vom Mono Lake und
Yosemite National Park. Beides hat uns gut gefallen. Der Monolake ist
sehr alkalisch und hat deshalb ein besonderes Ökosystem (das wird im
Visitorcenter sehr gut erklärt). Wenn man zum See geht, wundert man
sich erst, warum das Ufer so schwarz ist und wenn man näher kommt,
entdeckt man dann, dass das durch die unendlich vielen Fliegen kommt,
die dort sind. Das Wasser riecht auch ganz anders als andere Seen oder
das Meer.
Im Yosemite haben mir am besten die riesigen Bäume gefallen, auch wenn
man erst einmal viele Höhenmeter bewältigen muss, um sich diese
anzusehen!
Der Yosemite Wasserfall war leider ausgetrocknet, aber zum Glück floss
in den anderen noch Wasser.

Tuesday, October 16, 2012

Death Valley

Im Death Valley haben wir uns zuerst den tiefsten Punkt der USA angeguckt. Im Badwater ist der Boden aus Salz. Von weitem sieht es aus wie Schnee (bei 40 Grad Celsius aber unwahrscheinlich :)). Das Salz ist übrig geblieben, als ein 200m tiefer See vor 3000 Jahren ausgetrocket ist. Die Landschaft im Tal des Todes ist wirklich schön: alles so weit und schöne Formen. Am Ende haben wir uns noch den Sonnenuntergang vom Zabriskie Point angesehen, das war schön. Dann müssten wir aber leider im Dunkeln noch 40km nach Beatty fahren, wo unser Motel ist. Kurz vor unserem Motel haben wir dann fast einen Esel angefahren, da sind zwei einfach so über die Straße gelaufen.

Las Vegas downtown

Da wir nochmal in Las Vegas waren, haben wir diesmal downtown im Golden Nugget geschlafen. Natürlich habe wir als erstes den Pool ausprobiert, bei dem man mit einer Rutsche durch das Aquarium rutscht. Das war cool, aber man wird ganz schön schnell, da konnte ich die Fische fast gar nicht erkennen :) Der Grand Canyon war übrigens eine Ausnahme bezüglich der Temperaturen, denn hier ist es wieder richtig heiß.
Danach haben wir mal wieder ein bisschen gezockt und dieses mal hatte ich mehr Glück und hab sieben Dollar gewonnen :)
Zur vollen Stunde haben wir uns dann noch die Shows am "Himmel" angeguckt.
Am nächsten morgen haben wir dann noch ein ausgiebiges Frühstücksbüffet genossen.

Hoover Dam

Auf dem Weg nach Las Vegas haben wir noch am Hoover Dam gehalten, der ist wirklich riesig. Wir haben auch noch eine Tour durch das Kraftwerk gemacht. Das fand ich aber nicht so interessant, weil man nicht so viel sehen konnte. Der Mann, der die Führung gemacht hat, war aber sehr lustig und hat die ganze Zeit Witze gemacht.

Sunday, October 14, 2012

Grand Canyon

Gestern waren wir nach einer sehr kalten Nacht und einem kalten morgen beim Grand Canyon und ich müsste das erste mal hier eine Länge Hose anziehen. Zwar hatten wir Glück, dass die Sonne schien (am Tag vorher hat es dort geschneit und geregnet), aber im Schatten war es trotzdem ziemlich kalt.
Der Grand Canyon ist der meist besuchte Nationalpark der Welt (jedes Jahr ca. 5 Mio Besucher), aber ich muss sagen, dass er mir nicht so gut gefallen hat, wie die anderen. Die Größe (450km lang) und Tiefe (bis zu 1800m) sind zwar beeindruckend, aber die Farben und Formen des Bryce und Antelope Canyon sind wesentlich schöner.
Wir sind zu vielen verschiedenen Aussichtspunkten gelaufen und mit dem Shuttle gefahren, aber ich fand, dass es fast überall gleich aussah. Die anderen Nationalparks fand ich sehenswerter.. Bin jetzt gespannt auf Death Valley und Yosemite.

Saturday, October 13, 2012

Monument Valley und der Weg dort hin

Von Page aus ging es zum Monument Valley. Der Weg dorthin war schon ein Abenteuer, denn auf einmal fing es stark an zu hageln. Die ganze Straße war voll und als es aufhörte, konnte man weiter Weg noch den Regen und Hagel sehen. Deswegen haben wir angehalten, um ein Foto zu machen und auf die Idee hat uns wohl ein Schutzengel gebracht, denn genau dort auf der Straße, wo wir gewesen wären, wenn wir weitergefahren wären, ist ein Auto auf die Gegenfahrbahn gerutscht und mehrere Autos sind zusammen geprallt. Gegen die ganzen Amischlitten hätte unser kleiner Yaris sicher keine Chance gehabt. Wir haben dann noch ein bisschen gewartet, bis die Straße wieder frei war.
Am Monument Valley angekommen, war dann wieder super Wetter. Von dem 17 Meilen Drive sind wir allerdings nur ein Stück gefahren, weil das einfach zu ruckelig war, man kam kaum vorwärts und man konnte schon sehen, wie sich das nächste Unwetter anbahnte. Ich habe mir dann noch bei einer Indianerin Ohrringe gekauft und dann sind wir Richtung Grand Canyon gestartet. Der folgende Regen war dann sehr gut, denn nach der Fahrt im roten Matsch, war unser Auto sehr dreckig.
Beinahe hätte es geklappt, dass die Meilenanzeige im Auto auf 33333 umspringt, wenn es 3:33 Uhr ist, und dann kam eine blöde Baustelle, wir mussten langsamer fahren und dann ist es erst um 3:34 Uhr umgesprungen. schade :)
Jetzt sind wir in unserem Motel kurz vor dem Grand Canyon und leider soll es morgen kalt werden. Hoffentlich stimmt das nicht und wir können uns bei schönem Wetter den Canyon ansehen.

Horse Shoe Bend

Nach dem Antilope Canyon waren wir noch beim Horse Shoe Bend. In dieser Enge fließt der Colarado River wie ein Hufeisen. Leider hatten wir hier nicht mehr so viel Glück mit dem Wetter und nach kurze Zeit fing es an zu regnen und zu stürmen, so dass einem der Sand ins Gesicht geflogen ist. Als ich da am Rand stand, hatte ich schon ein bisschen Angst, dass ich runter geweht werde. Tim hat sich aber auch ohne Wind nur auf allen vieren an den Rand getraut (er besteht darauf zu erwähnen, dass es 300m runter ging) und deswegen sind wir dann wieder gefahren und haben uns die Zeit des schlechten Wetters im Walmart vertrieben. Trotzdem ist der Horse Shoe Bend auf jeden Fall sehenswert.

Friday, October 12, 2012

Antelope Canyon

Heute Morgen sind wir nach einem sehr gutem, warmen Frühstück zum Antelope Canyon gefahren. 26 Dollar fand ich zwar eigentlich ein bisschen happig nur um in die Schlucht zu gehen, aber ich muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat und man das auf keinen Fall verpassen sollte.
Von außen sieht man wirklich gar nichts und ich habe erst gedacht, dass es ein Witz ist, als der Guide auf den schmalen Schlitz im Boden zeigte und gesagt hat, dass es da rein geht. Unten drin ist es so schön, dass ich mein eigentlich gesetztes Maximum von 50 Fotos am Tag nicht einhalten konnte :) das licht und die Streifen in den Steinen sind einfach zu toll. Unser Guide hatte sich selbst auch gerade eine neue Kamera gekauft und war selbst die ganze zeit am fotografieren. Zwischendurch hat er aber auch auf seiner indianischen Flöte gespielt. Manchmal wird es so schmal und steil, dass man denkt, dass man da nicht durchpasst, aber irgendwie geht es dann doch.
Wir hatten auch richtig Glück, dass wir schon so früh da waren, denn danach zogen ganz viele Wolken auf. Es ist auch schon unheimlich, wenn man sich vorstellt, dass dort unten mal Leute ertrunken sind, weil es so doll angefangen hat zu regnen.
Ein Besuch dort hin lohnt sich vorallem vormittags, weil dann das Licht sehr schön in die Schlucht scheint.

Thursday, October 11, 2012

Bryce Canyon

Heute waren wir im Bryce Canyon und sind eine sehr schöne Strecke gelaufen. Diese Sandsteine sind sehr schön anzusehen: so viele verschiedene Farben und Formen. Die 5 km gingen so schnell vorbei, weil man so viel sehen konnte. Nur die letzten Meter haben sich sehr lang gezogen, denn da ging es steil steil steil bergauf :) die Anstrengung hat sich aber gelohnt, denn die Aussicht war toll.
Danach haben wir noch die weiteren Aussichtspunkte angefahren.
Der Bryce Canyon lohnt sich wirklich.

Zion Nationalpark

Von Las Vegas ging es zum Zion Park. Dort sind wir zuerst ein Stück mit dem Shuttle gefahren, da man mit dem Auto nicht mehr so weit rein fahren darf. Dann sind wir zu den Emerald Pools gelaufen, um uns den Wasserfall anzusehen, leider war nur sehr wenig Wasser dort und es war mehr wie ein Duschstrahl. Wenn man drunter hergeht, wird man aber trotzdem nass :)
Nach einem Snack in der Zion Lodge, sind wir weiter mit dem Shuttle gefahren und sind den Riverside Walk gelaufen, dort geht man an einem Fluss entlang und es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie hoch die Felsen am Rand des Wegs sind. Dann haben wir auch noch Rehe ganz nah gesehen. Die sehen ganz anders aus mit den großen Ohren. Dieses Mal hatte ich mir gedacht, dass ich bei der Hitze meine Jacke nicht die ganze Zeit mit mir rumtrage und natürlich war es dann dieses Mal im Schatten richtig kalt. Zum letzten Aussichtspunkt am Osteingang sind wir dann noch mit dem Auto gefahren, dabei fährt man durch einen langen Tunnel, der einfach in den Felsen gebohrt wurde. In einem kurzen Tunnel sind dann nochmal Rehe ganz nah an uns vorbei gegangen.

Tuesday, October 09, 2012

Las Vegas

Am Sonntag Vormittag sind wir in Las Vegas angekommen und haben uns erst mal ein paar Hotels angeguckt und auch schon das erste mal die Fontänen vom Bellagio gesehen, die gefallen mir am besten ;) Nach einem sehr leckerem Lunch in der Cheesecake Factory konnten wir einchecken und haben danach ein bisschen im Pool des MGMs geplantscht. Abends haben wir uns nochmal die Fontänen und andere Shows angeguckt. Tim war abends noch pokern und hat sogar gewonnen.
Am nächsten morgen waren wir nochmal in der Cheesecake Factory gefrühstückt und uns danach weiter die Hotels, wie das Venetian, angesehen. Danach wieder an den Automaten gezockt und Roulette gespielt: insgesamt hat Tim 20$ plus und ich 20$ minus gemacht :((((((

Palm Springs

Weil wir nicht schon am Samstag in Las Vegas sein wollten, haben wir noch einen Abstecher nach Palm Springs gemacht. Dort sind wir zu dem Indian Canyon gefahren und sind dort fast 7 km gewandert, in der Mittagssonne, das war ganz schön heiß und anstrengend. Es hat sich aber gelohnt: man ist erst durch Palmen gewandert und dann durch die Wüste. Danach sind wir nochmal ein Stück gefahren und an einem Bach entlang gegangen, dann waren wir aber ganz schön k.o. Und sind nur noch ins Hotel gefahren.

Monday, October 08, 2012

Warner Bros. Studios und L.A.

Von Santa Barbara aus ging es nach L.A. Und da haben wir zuerst eine Warner Bros. Studio Tour gemacht. Das war wirklich interessant, weil wir die Straßen und Häuser von Gilmore Girls und sogar das Central Perk von friends gesehen haben. Außerdem konnte man noch viele andere Sets und Autos aus anderen Filmen sehen und unser Guide hat viele Geschichten über den Dreh von Serien und Filmen erzählt.
Danach sind wir zum Walk of Fame gelaufen und haben uns dort die Sterne und das Chinese Theater angesehen. Danach haben wir das Hollywood Sign vom Griffith Park angeguckt.

Saturday, October 06, 2012

Solvang und Santa Barbara

Auf dem Weg nach Santa Barbara wollte Tim noch in Solvang, einer dänischen Siedlung, anhalten. Obwohl der Ort sehr klein war, gab es sogar eine Touristeninformation, an jeder Ecke eine Windmühle und die Meerjungfrau aus Kopenhagen. Es war ein ganz süßes Städtchen und wir haben ein leckeres "danish" gegessen, aber wenn man aus Deutschland kommt, kann man natürlich besser nach Dänemark fahren.

In Santa Barbara waren wir zuerst im County Court House, das einen Aussichtstower hat, von dem man schön über die Stadt gucken kann. Das war schön. An der Touristeninformation wurde uns dann die State Street empfohlen. Die sind wir dann entlang gelaufen, dort gibt es viele Restaurants und Geschäfte. Da es aber sehr voll war, hat mir das nicht so viel Spaß gemacht.

Außerdem haben wir uns den größten Feigenbaum (1876) aus den USA angesehen, aber leider war drumherum eine Baustelle.

Morro Bay

In Motto Bay haben wir uns den Morro Rock angesehen und dabei sind wir wieder auf Seelöwen getroffen. Diesmal haben wir sie ganz nah gesehen. Außerdem haben wir noch viele Pelikane gesehen, bei einem guckte sogar noch ein Fisch aus dem Schnabel :)
Unser Motel war etwas altmodisch und bei dem Bett konnte man einen Quarter einwerfen und wurde "massiert".

Highway 1

Auf unserem Tripp ging es nun weiter den Highway 1 runter. Am Anfang konnten wir zwar noch schön die Küste sehen, aber dann zog leider dichter Nebel auf und irgendwann konnte man kaum noch etwas von der Landschaft sehen :( eigentlich wollten wir in Big Sur in den Julia Pfeiffer Burns State Park, aber da der auch im Nebel lag, haben wir das ausfallen lassen. Trotzdem war die Strecke sehr schön.