Wednesday, August 28, 2013

Deutschland Urlaub

Dieses Jahr waren Tim und ich in Deutschland im Urlaub und es war wirklich schön.
Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas schönes zu sehen.

Wir waren zu erst in Eisenach und haben uns dort die Wartburg angesehen. Leider wurden gerade Bauarbeiten an der Außenfassade gemacht.

Danach waren wir in Weimar, wo wir zu Fuß wirklich eine schöne Tour gemacht haben. Wir haben uns die Häuser von Goethe und Schiller angesehen und einen schönen Spaziergang durch den Park gemacht.
Die nächsten zwei Tage waren wir in Dresden und haben uns unteranderem die Frauenkirche und die Semperoper angesehen. Dresden ist wirklich sehr schön, weil die Gebäude so alt und schön sind. Wir sind außerdem ein bisschen an der Elbe lang gegangen und haben uns ein bisschen außerhalb die Moritzburg und das Schloss Pillnitz angesehen. Am letzten Abend sind wir noch mit einem Freund durch die Neustadt gelaufen.


Unsere letzte Station in Deutschland war der Nationalpark in der Sächsischen Schweiz. Dort sind wir zwei Tage gewandert und haben uns die Bastei und den Pfaffenstein angesehen. Das war aufgrund meiner Unsportlichkeit der Hitze und den hohen Ozonwerten ganz schön anstrengend, aber der Ausblick hat sich auf jeden Fall gelohnt.



Nach dem Nationalpark sind wir noch zwei Tage nach Prag gefahren, aber darüber berichte ich in einem neuen Post. 

Tuesday, August 27, 2013

gelesen: Juli und August 2013

The Hunger Games (Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele) - Suzanne Collins

Dieses Buch wird neuerdings auch oft in der Schule im Englisch LK als Beispiel einer Utopie gelesen. Es erzählt die Geschichte von Katniss, die in einer Zukunft lebt, in der die Welt in 13 Distrikte aufgeteilt ist und von Leuten aus einem Kapitol unter Kontrolle gehalten wird. Um zu zeigen was für eine Macht das Kapitol hat, lost es jedes Jahr aus jedem Distrikt einen Jungen und ein Mädchen aus, die in einer Arena gegen die anderen kämpfen müssen. Wer als letztes noch lebt, hat die Spiele gewonnen. Katniss muss sich dieser Aufgabe stellen und versucht zumindest für ihre Familie möglichst lang zu überleben. 
Ich fand das Buch seht gut und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich habe sehr mit Katniss mitgefiebert und als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, habe ich mir direkt das nächste von einer Freundin ausgeliehen, weil ich nicht warten wollte, bis ich es auf Englisch bestellen konnte. 

Die Tribute von Panem 2: Gefährliche Liebe (Catching Fire) - Suzanne Collins

Die Geschichte von Katniss geht weiter, denn obwohl ein Tribut, der die Spiele einmal gewonnen hat, eigentlich nicht noch einmal ausgewählt werden kann, scheint das Kapitol die Regeln geändert zu haben, weil es ihnen nicht gefällt wie Katniss ihre ersten Spiele gewonnen hat. Wieder muss sie in die Arena und versucht nicht nur ihr Leben, sondern auch das eines Freundes zu retten, um dem Kapitol zu entkommen.
Genau wie das erste Buch, fand ich auch dieses Buch sehr spannend und warte nun auf das dritte :)

Schloss Gripsholm - Kurt Tucholsky

Dieses Buch habe ich zum Geburtstag bekommen, da wir in unserem Schwedenurlaub dieses Schloss besichtigt haben. Das Buch handelt von dem Urlaub des Erzählers und seiner Freundin in Schweden. Sie leben in einer kleinen Hütte auf dem Gelände des Schlosses und genießen dort die Stille, dabei bekommen sie Besuch von anderen Urlaubern und gleichzeitig wird die Geschichte von einem Mädchen erzählt, dass in einem Kinderheim in der Nähe des Schlosses wohnt. In diesem Kinderheim geht es dem Mädchen leider nicht gut, da die Leiterin sehr böse ist und das merken auch die beiden Urlauber und versuchen das Mädchen dort rauszuholen.
Es war cool erst das Buch zu lesen und sich dann wirklich das Schloss anzusehen, obwohl das Buch nicht sehr spannend ist. Manchmal wird außerdem Plattdeutsch gesprochen, das habe ich nicht verstanden :)


The Hundred-Year-Old Man who climbed out of the window and disappeared - Jonas Jonasson

Dieses Buch spielt in Malmköping dem kleinem Ort in dem unsere Ferienhaus war, das fand ich lustig, weil der Ort sehr klein ist. 
Der Senior Allan flüchtet an seinem 100. Geburtstag aus dem Altenheim, da er keine Lust auf die Feier hat. Er möchte einfach nur weg und nimmt deswegen den ersten Bus, der kommt. Leider sollte er am Bahnhof gerade auf den Koffer eines Mannes aufpassen und da dieser noch nicht wieder da ist, nimmt er den Koffer mit. Da sich in dem Koffer viel Geld befindet, ist Allan bald auf der Flucht vor dem kriminellen Besitzer des Koffers und auch der Polizei. Bei der Flucht lernt Allan immer mehr Leute kennen, die sich mit ihm verbünden und aus Versehen bringen sie auch ein paar der Verfolger um.
Zwischendurch berichten immer wieder Kapitel von Allans Vergangenheit und was er in seinen 100 Lebensjahren in verschiedenen Ländern und Kriegen erlebt hat.
Das Buch ist wirklich sehr lustig und ich kann es empfehlen.


Memoirs of a Geisha - Arthur Golden

Dieses Buch erzählt von der Lebensgeschichte Chiyos. Als kleines Mädchen wird sie, als ihre Mutter krank ist, verkauft, um sich  als Geisha ausbilden zu lassen. Schon von Beginn an wird sie in dem Haus, in dem sie untergebracht ist, schlecht behandelt, vor allem von einer älteren Geisha, die sie nicht zu mögen scheint. Als diese ihr unterstellt, etwas geklaut zu haben, scheint ihre Zukunft als Geisha zerstört. Doch es ergibt sich eine neue Möglichkeit.
Ich fand das Buch sehr spannend und konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich vorher überhaupt nicht wusste, was eine Geisha macht und vor allem wie man eine Geisha wird. Obwohl die Geschichte nicht wirklich passiert ist, spiegelt es sicher das Leben vieler japanischer Geishas wieder und es ist sehr interessant in diese fremde Kultur einzutauchen.

The Time Machine - H.G. Wells

Dieses Buch ist eins der ersten Utopien. Ein Wissenschaftler entwickelt eine Zeitmaschine und reist damit 800000 Jahre in die Zukunft. Er erwartet dort eine intellektuelle und weiterentwickelte Gesellschaft anzutreffen, trifft allerdings auf kleine Menschen, die wie Kinder sind. Obwohl dieses Leben der Menschen, die sich die Zeit nur mit essen, baden und spielen vertreiben zu scheinen, auf den ersten Blick schön wirkt, entdeckt der Zeitreisende bald, dass es auch noch andere Wesen in dieser Welt gibt, die im Dunkeln leben und zu erst verborgen bleiben.
Obwohl ich eigentlich gerne Utopien lese, fand ich dieses Buch eher langweilig. Es passiert nicht wirklich viel und ich konnte mich nicht wirklich in den Zeitreisenden versetzen und schon gar nicht in die Menschen der Zukunft. 


Thursday, August 08, 2013

Schwedenurlaub

Wie schon in den letzten beiden Jahren war ich auch dieses Jahr wieder mit Freundinnen im Urlaub, diesmal waren wir sogar zu fünft und es ging nach Schweden.

Dieser Urlaub war im Gegensatz zu den durchgeplanten Städtetrips Rom und Dublin sehr entspannend. Das tat zwar gut, aber ich habe auch gemerkt, dass ich im Urlaub schon ein bisschen Programm brauche, damit mir nicht langweilig wird.

In der Nähe von Stockholm hatten wir uns ein Ferienhaus gemietet und das war wirklich sehr schön und gemütlich. Das Haus (was wohl mal eine Scheune war) lag in Malmköping und die Besitzer hatten Hühner. Deshalb wurde es direkt am ersten Abend spannend: Als wir abends draußen saßen wurden die kleinen Hühner auf einmal ganz laut, denn ein Fuchs lief um ihr Gehege herum. Ein paar Hühner wurden dann so panisch und sind immer hin und her geflogen, so dass sie oben rausfliegen konnten. Der Fuchs hat aber zum Glück keins bekommen (so weit wir es beobachten konnten) und am nächsten Morgen liefen die kleinen Hühner wieder außen um den Stall herum und der Besitzer konnte die meisten wieder einfangen.

Da es in unserem kleinen Ort nicht so viel zu sehen gab, haben wir unseren Mietwagen genutzt und sind in die kleineren Städte drumherum gefahren und haben uns diese und ein paar Schlösser, zum Beispiel das Schloss Gripsholm in Marienfred angesehen.

Nach Stockholm sind wir allerdings mit dem Zug gefahren, da wir gelesen haben, dass man dort nur sehr schlecht und wenn dann sehr teuer Parkplätze findet.

Einen Tag haben wir auch nur bei uns am See verbracht, aber da das Wasser so braun war, dass man den Boden nicht sehen konnte und dieser sich auch sehr komisch anfühlte, waren wir nicht viel Schwimmen :)

Auf dem Rückweg zum Flughafen, als keiner mehr dran geglaubt oder gedacht hat, haben wir sogar noch einen Elch gesehen. Das war ein sehr schöner Abschluss :)