Tuesday, June 24, 2014

Hochzeitsshooting

Nach der Kirche haben wir noch ein paar Fotos auf einer Wiese gemacht.
Anfangs hat es leider ein bisschen geregnet, aber wir haben trotzdem durchgehalten und dann hat es auch schnell wieder aufgehört. Am Ende war ich zwar ziemlich durchgefroren, aber trotzdem froh, dass wir so viele Fotos gemacht haben.
Hier meine Lieblingsfotos. 



Heiraten kann auch ganz schön gefährlich sein :) 

Buntschatten und Fledermäuse


Heute möchte ich euch mal wieder ein Buch empfehlen. Eine Freundin hatte mir davon erzählt und ich wusste direkt, dass ich es lesen möchte.
Geschrieben wurde es von einem Autisten, der seine Kindheit beschreibt und dabei zeigt, wie er die Welt um sich herum empfindet. Zum Beispiel kann er die Gesichtsausdrücke andere Menschen nicht lesen und beschreibt die Gesichter dann auch so, wie er sie sieht. Bestimmte Wörter kann er einfach nicht verstehen und sich merken. Zum Beispiel kann er
sich die Zahl vier nicht mehrken und das ist dann natürlich doof, wenn man gerade vier Jahre alt ist und alle einen fragen, wie alt man ist. Wenn er ein Wort nicht versteht, wenn jemand anderes mit ihm redet, dann schreibt er an Stelle dieses Wortes auch nur "Geräusch", so dass man sich als Leser in seine Lage versetzen kann, warum er nicht weiß, was er tun soll. Ich fand Autismus auch schon vorher interessant und für jeden anderen, der daran interessiert ist, ist das Buch nur zu empfehlen.

Friday, June 13, 2014

Juni: happiness project

Hui, schon fast der halbe Monat ist rum und ich habe noch nicht über das Juni Kapitel geschrieben: Nimm dir Zeit für Freunde

Denk an Geburtstage: Der Geburtstag eines Freundes ist ein Zeitpunkt im Jahr, an dem man mal wieder Kontakt aufnehmen kann, wenn man ihn vielleicht länger nicht hatte. Jeder freut sich darüber, wenn jemand an einen denkt.

Sei großzügig: Großzügige Handlungen verstärken Freundschaften, das bedeutet nicht, dass man jetzt jedem Freund ein großes Geschenk kaufen muss, man kann auch jemandem helfen, etwas zu tun, was er alleine vielleicht nicht schafft, oder vielleicht jemandem verzeihen, der etwas doofes getan hat...

Sei da: Wenn jemand einen Geburtstag feiert, ein Kind bekommen hat oder sonst irgendetwas, verschiebe es nicht auf das nächste Mal, sondern besuche diese Leute und teile ihre Freude mit ihnen!

Hör auf zu lästern/zu tratschen: Zwar machen uns diese Aktivitäten für kurze Zeit glücklich, weil sie uns mit denen verbinden, mit denen wir reden, aber nachher hat man doch ein schlechtes Gewissen und schließlich wollen wir ja auch selbst nicht, dass jemand schlecht über uns redet, nur weil wir uns einmal nicht richtig verhalten haben.

Finde drei neue Freunde: Wenn du irgendwo mit neuen Menschen zusammen bist, versuche drei neue Freunde zu finden. Nicht nur findest du vielleicht einen Menschen, mit dem du noch viel Spaß haben kannst, aber auch deine Einstellung neue Freunde zu finden, macht dich wahrscheinlich freundlicher und offener!

Friday, June 06, 2014

Milk a cow

Für mich ganz überraschend hat sich letzten Monat ein Wunsch von meiner Life List erfüllt.
Lisa und Axel hatten mir zum Geburtstag eine Schnitzeljagd geschenkt, bei der ich während des Weges verschiedene Aufgaben erfüllen musste, um Punkte zu sammeln und den weiteren Weg rauszufinden.Nachdem wir schon einige Kilometer und Spaß hinter uns hatten, bekam ich als Aufgabe einen Becher und eine kleine Flasche 43er mit der Frage, was ich wohl noch bräuchte. Auf die Antwort "Milch" kam dann natürlich der Ausruf "Was ein Zufall, dass hier gerade ein Bauernhof ist". Der Bauer wusste schon Bescheid und wir wurden zu einem kleinen Stall geführt, in dem eine Kuh mit ihrem Kälbchen stand. Nachdem der Bauer die Kuh angebunden hat, dabei ein bisschen rumgewirbelt wurde und meinte, dass die Kuh etwas stur wäre, wurde mir schon ein bisschen mulmig, aber das Melkenhat dann sehr gut geklappt und war gar nicht schwer, so dass ich schnell meinen Becher voll hatte. Das süße Kälbchen konnte ich sogar auch noch streicheln.Das Melken und die Schnitzeljagd allgemein waren wirklich super.


Kirchliche Trauung

Da wir nun die Fotos vonVerena bekommen haben, kann ich endlich mal weiter über die Hochzeit schreiben.
Am Hochzeitstag war ich ganz froh, dass wir die standesamtliche Trauung schon hinter uns hatten, so dass der Vormittag entspannter war. Gegen Mittag bin ich dann zu meinen Eltern gefahren, wo Marie mir die Haare gemacht hat und mir ins Kleid geholfen hat. Nachdem dann der Rest der Familie schon zur Kirche gefahren, wurde es dann auch langsam für uns
Zeit. Mit meinem Papa zusammen sind wir zur Kirche gefahren, als wir los gefahren sind, hat man schon die Kirchenglocken gehört und da ich Unpünktlichkeit nicht mag, wurde ich dann schon nervös, mein Papa meinte
dann nur "Keine Angst, die fangen nicht ohne dich an".
An der Kirche angekommen, war ich dann richtig aufgeregt und froh, dass ich zusammen mit meinem Papa in die Kirche gehen konnte und nicht alleine.

Der Gottesdienst flog dann eher an mir vorbei, bis ich auf einmal gemerkt habe, dass ich meinen Brautstrauß zu hause vergessen hatte :( Das war ärgerlich, den hat mein Bruder dann aber zum Glück nach der Kirche noch geholt.



Besonders schön im Gottesdienst war auch, dass meine Freundin Julia für uns gesungen hat.
Nach der Kirche gab es noch ein Gläschen Hugo zum Anstoßen und die erste Überraschung: aus einem Bettlaken mussten wir ein Herz ausschneiden und durchklettern. Eine weitere schöne Überraschung waren viele viele rote
Herzluftballons, an die die Gäste Postkarten gehängt haben, bevor wir sie steigen ließen. Das sah sehr schön aus. Leider haben wir nur eine Postkarte zurück bekommen und ich habe auch noch drei Luftballons mit ins Auto genommen, weil wir damit noch Fotos machen wollten, aber die sind leider weg geflogen, als ich die Tür aufgemacht habe :)


Nach der Kirche sind dann die meisten Gäste schon zur Feier gefahren, während wir noch Fotos auf einer Wiese gemacht haben.